Wuchermiete halbiert! Wie Kamilla dank wenigermiete.de nun über 500 Euro pro Monat spart

Die 32-jährige Kamilla und ihre Mitbewohner aus Neukölln haben für ihre 82 m² große Wohnung satte 1.070 Euro bezahlt. Einer Wuchermiete, der sie mehr oder weniger gezwungen waren zuzustimmen, da sie sonst kurze Zeit später ohne Dach über dem Kopf dagestanden hätten. Nach einem ersten gescheiterten Versuch, die Miete selbst zu reduzieren, haben sie ihre Miete schließlich mit wenigermiete.de um über die Hälfte auf 514 Euro senken können! Wie das möglich war, erzählt Kamilla hier:

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Kamilla, bist Du Berlinerin oder Zugezogene?

Aufgewachsen bin ich in Kaarst bei Neuss und wohne nun seit zwei Jahren in Berlin-Neukölln. Mehrere Onkel und Cousinen und Cousins wohnten bereits in Berlin. Das, aber natürlich auch die Berliner Künstlerszene, war ausschlaggebend für den Umzug nach Berlin. Ich bin Miniaturkünstlerin und modelliere hauptsächlich Lebensmittel und kleine Kuscheltiere – auf Kundenanfrage auch Haustiere nach Fotovorlage. Die Anhänger kann man dann zum beispielsweise als Halskette oder Ohrringe tragen:

Wie hast Du Deine derzeitige Wohnung gefunden?

Zunächst bin ich bei meinem Onkel untergekommen und habe dann zwei Monate zur Zwischenmiete in Schöneberg gewohnt. Schließlich hat eine Bekannte meines Onkels ihre WG in Neukölln aufgelöst. Mein Onkel hat dann vermittelt und ich bin mit zwei weiteren Freunden in die Wohnung eingezogen.

Wie gestaltete sich die „Mietpreisfindung“ mit dem Vermieter?

Die Kaltmiete lag in der alten WG für 82 m² bei 712 Euro. Da nicht klar war, ob wir den Zuschlag für die Wohnung auch wirklich bekommen, haben wir erstmal zwei Monate zur Zwischenmiete gewohnt. In dieser Zeit haben wir wochenlang gebangt, ob wir den Zuschlag für die Wohnung bekommen. Dann kam eine E-Mail vom Vermieter, dass wir die Wohnung bekommen sollten: nun aber mit einem Aufschlag von 110 Euro auf die ursprüngliche Kaltmiete. Auf unsere Zusage hin kam eine Woche lang keine Reaktion. Schließlich kam eine weitere Mail, dass umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen am Haus geplant seien und deshalb die Miete nun bei 1.070 Euro kalt und inkl. Nebenkosten dann bei 1.224 Euro warm liegen sollte. Aus Zeitnot und auch, weil wir keine andere Möglichkeit mehr hatten, da wir sonst innerhalb von ein paar Tagen auf der Straße gestanden hätten, haben wir den Preis notgedrungen akzeptiert. Von diesen Modernisierungsmaßnahmen ist bis übrigens bis heute – immerhin rund zwei Jahre später – noch immer nichts zu sehen.

Wie hast Du Dich bei der Unterschrift des Mietvertrags gefühlt?

Es war eine riesengroße Freude, dass es nach diesen vielen Rückschlägen doch noch geklappt hat. Es war auch ein schönes Gefühl, dass man jetzt eine permanente Wohnung hat, aus der man auch erstmal nicht mehr raus muss. Klar, es ist viel Miete, aber diese Wohnung war zu der Zeit die einzige feste Wohnmöglichkeit.

Wie hast Du dann versucht, die Miete zu senken?

Zuerst war ich beim Mieterverein, aber die konnten mir nicht großartig helfen. Mir wurde gesagt, auf welcher Seite ich den Mietspiegel finde und man hat mir eine Mustervorlage für eine qualifizierte Rüge mitgegeben. Das fühlte sich an wie ein riesengroßer Berg Arbeit, den ich ohne juristische Kenntnisse irgendwie selbst bewältigen sollte. Ich bin dann da raus und dachte mir: Wozu zahle ich jetzt für den Mieterverein, wenn ich nun doch alles selber machen muss? Da hätte ich über Google dieselben Informationen finden können. Dann habe ich das Problem erstmal nach hinten geschoben. Das war der erste Versuch die Miete zu senken Mitte 2018.

Wie kam dann wenigermiete.de ins Spiel?

Meine Mama hat mir von wenigermiete.de erzählt, weil sie einen Beitrag im Fernsehen oder irgendwo Werbung gesehen hat. Dann habe ich einfach wenigermiete.de Ende November letzten Jahres beauftragt.

Hattest Du Angst vor dem Vermieter, als Du wenigermiete.de beauftragt hast?

Schon ein wenig. Man will ja keinen Streit mit dem Vermieter und eine gute Verbindung halten. Da jetzt aber ohnehin schon eine große Unsicherheit war, weil wir gehört hatten, dass das Haus versteigert wird und wir nicht wussten, ob wir überhaupt hier bleiben können.

Hast Du damit gerechnet, dass sich Deine Miete mehr als halbiert?

Ich habe mir keine großen Hoffnungen gemacht, obwohl es laut Mietpreisrechner möglich sein sollte, die Miete von 1.070 Euro auf 514 Euro zu senken. Ich hatte angegeben, dass wir uns auch mit 700 Euro zufriedengeben würden. Das wollte der Vermieter offensichtlich nicht bzw. es kam dann die Nachricht von wenigermiete.de, dass der Vermieter darauf nicht reagiert habe und dass jetzt die Mahnung geschrieben wurde. Die Mail, dass wenigermiete.de die Miete senken konnte, kam dann Ende Januar, worüber wir uns natürlich sehr gefreut haben!

Fandest Du die Gebühr ok?

Mit dem was wir jetzt auch sparen, ist es vollkommen ok. Im Grunde vergisst man das Geld ja auch, da es direkt vom Vermieter gezahlt bzw. ein Großteil der überbezahlten Kaution entnommen wird.

Willst Du noch zusätzlich den Mietendeckel durchsetzen?

Ja, auf jeden Fall. Da ist der Vermieter ja selbst schuld, wenn er uns in der Vergangenheit immer ignoriert hat.