FAQ

Die Mietpreisbremse ist ein Gesetz, das seit Juni 2015 in fast allen Bundesländern gilt (nur noch nicht in Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt). Vermieter dürfen danach keine überhöhten Mieten mehr nehmen. Maximal 10% über Mietspiegel sind erlaubt. Wer mehr bezahlen muss, kann auch während des laufenden Mietverhältnisses eine Mietsenkung verlangen. Wenigermiete.de hilft dabei – ohne Stress und Kostenrisiko.

Im Prinzip ganz einfach: Bei Neuvermietung einer Wohnung darf der Vermieter keine überhöhte Miete verlangen. Maximal 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete sind erlaubt. Wer mehr bezahlen muss, kann auch während des laufenden Mietverhältnisses eine Mietsenkung verlangen und die zu viel gezahlte Miete ab diesem Zeitpunkt zurückverlangen.

Der Teufel steckt aber im Detail: Der Mieter muss die Mietpreisbremse mittels eines sogenannten qualifizierten Rügeschreibens aktivieren, sonst kann der Vermieter die zu viel erhaltene Miete einfach behalten. Das qualifizierte Rügeschreiben muss einigen juristischen Anforderungen genügen und konkret anhand des örtlichen Mietspiegels herleiten, weshalb die Miete überhöht ist. Wenn Sie wenigermiete.de beauftragen, müssen Sie sich darüber aber keinen Kopf machen: Wir übernehmen das Rügeschreiben für Sie.

Außerdem kann der Vermieter versuchen, sich auf diverse Ausnahmen von der Mietpreisbremse zu berufen (s. Frage zu Ausnahmen von der Mietpreisbremse).

Ja, der Gesetzgeber wollte auch die Interessen der Vermieter berücksichtigen. Daher gilt die Mietpreisbremse in folgenden Fällen nicht:

1) Neubau, der nach dem 1. Oktober 2014 erstmals vermietet wurde

2) Erstbezug nach sogenannter umfassender Modernisierung; wichtig: die Investition muss mindestens ein Drittel des für eine vergleichbare Neubauwohnung erforderlichen Aufwands erreichen. Allein der Einbau von Isolierglasfenstern oder einer neuen Küche zum Beispiel reicht nicht. Der Vermieter muss diese Kosten ganz genau darlegen. Viele Vermieter versuchen sich auf diese Ausnahme zu berufen, können sie aber nicht nachweisen. Daher lohnt es sich, nachzuhaken. Wenigermiete.de tut dies für Sie.

3) Der Vormieter schuldete bereits eine Miete, die höher war als die zulässige Höchstmiete; dann darf der Vermieter auch bei der Neuvermietung diese Miete verlangen. D.h. die Miete kann maximal auf die Miete des Vormieters herabgesenkt werden. Wichtig: die Vormiete ist nur relevant, wenn der Vormieter vor dem Stichtag für die Mietpreisbremse eingezogen ist oder aber die Vormiete nicht ihrerseits gegen die Mietpreisbremse verstoßen hat. All das findet wenigermiete.de für Sie heraus, Sie müssen sich nicht kümmern.

Nein. Der Vermieter muss über die vom vorherigen Mieter geschuldete Miete sowie über etwaige Modernisierungsmaßnahmen Auskunft erteilen. Diesen gesetzlichen Auskunftsanspruch macht wenigermiete.de für Sie geltend. Sie müssen sich nicht darum kümmern.

Nein, der Mieter muss die Mietpreisbremse mittels eines sogenannten qualifizierten Rügeschreibens aktivieren. Erst die danach zu viel gezahlte Miete muss der Vermieter zurückzahlen. Deshalb ist es wichtig, schnell zu handeln und noch vor Monatsende den Auftrag an wenigermiete.de zu erteilen.

Dann gilt die Mietpreisbremse leider nicht für Ihr aktuelles Mietverhältnis. Der Gesetzgeber hat den Wohnungseigentümern einen Bestandsschutz gewährt.

Ja. Der Vermieter ist zwar berechtigt, einen Aufpreis für die vermieteten Möbel zu verlangen, muss diesen Aufpreis aber mit den Kosten für die Möbel rechtfertigen. Er kann für zwei alte Ikea-Regale z.B. nicht einfach EUR 100 mehr verlangen.

Keine Sorge. Füllen Sie den Fragebogen nach bestem Wissen und Gewissen aus. Sie sind kein Immobilienexperte und müssen es auch nicht werden. Es genügt, wenn Ihre Angaben für Sie plausibel erscheinen. Wichtig ist vor allem, dass Nettokaltmiete, Quadratmeterzahl, Adresse und Baujahr richtig angegeben sind.

Schritt 1: Sie ermitteln in 3 Minuten Ihr Sparpotenzial - mit unserem kostenlosen Online-Mietpreisrechner. Je genauer Ihre Angaben sind, desto verlässlicher ist die Berechnung.

Schritt 2: Schritt 2: Sie erteilen wenigermiete.de bequem per Mausklick den Auftrag zur Mietsenkung.

Schritt 3: Zurücklehnen und entspannen. Wir schreiben Ihren Vermieter an und versuchen freundlich und professionell, die Mietsenkung für Sie durchzusetzen. Sie zahlen weniger Miete, sobald wir Erfolg haben. Wir informieren Sie.

Wenn Sie uns den Auftrag zur Mietsenkung erteilen, sollten Sie uns bitte noch Ihren Mietvertrag (gerne per E-Mail) sowie eine unterzeichnete Vollmacht- und Abtretungsbestätigung per Post schicken, denn einige Vermieter wollen unbedingt die Vollmacht sehen, bevor Sie reagieren.

Wir schreiben dann Ihren Vermieter mit einem sogenannten Rügeschreiben an. Darin machen wir die mutmaßliche Verletzung der Mietpreisbremse geltend und verlangen die Senkung der Miete für die Zukunft. Außerdem bitten wir den Vermieter, Auskunft über die Ausnahmetatbestände zu erteilen (s. Frage zu Ausnahmen von der Mietpreisbremse).

Nein, wir versuchen nur, Ihre Rechte durchzusetzen. Zum Hintergrund: Wir, Frederik Gärtner und Daniel Halmer, sind zugelassene Rechtsanwälte. Die Mietright GmbH, die das Portal wenigermiete.de betreibt, ist aber keine Anwalts-, sondern eine Rechtdienstleistungsgesellschaft und darf als solche Rechtsberatung nicht als eigenständiges Geschäft betreiben. Wenn Sie Rechtsberatung benötigen, die über die Durchsetzung Ihrer Rechte hinausgeht, stellen wir gerne kostenlos Kontakt zu einem dem Anwälte her, mit denen wir zusammenarbeiten.

Ja, auf jeden Fall. Mietervereine beraten und vertreten die Interessen der Mieterschaft in Deutschland. Wir setzen Mieterrechte durch. Insofern ergänzen sich das Leistungsangebot von wenigermiete.de und den Mietervereinen hervorragend. Wer Mietervereine auch bei der Rechtsdurchsetzung nutzen möchte, kann das natürlich versuchen. Spätestens wenn es zu Gericht geht, müssen Sie aber selbst auf eigene Kosten einen Anwalt einschalten. Außerdem ist der Prozess bei den Mietervereinen nicht automatisiert, Sie müssen sich selbst um Vieles kümmern.

Reagiert der Vermieter innerhalb einer angemessenen Frist nicht oder erfüllt die Ansprüche nicht, erhält er eine Mahnung. Wir streben in jeder Phase des Verfahrens eine gütliche Einigung zwischen Ihnen und dem Vermieter an. Dazu haben wir ein Online-Einigungstool entwickelt, das es dem Vermieter erleichtert, die Berechnung der Miete nachzuvollziehen und ein Angebot zur Mietsenkung vorzulegen.

Wir verdienen nur etwas, wenn wir für Sie tatsächlich erfolgreich die Miete senken. Gelingt das nicht, egal warum, erhalten wir nichts. Das Honorar im Erfolgsfall beträgt einmalig die Ersparnis für vier Monate (inkl. MwSt.). Bezahlen tut das aber der Vermieter, denn wir verrechnen das Honorar mit dem Rückzahlungsanspruch, den Sie gegen den Vermieter haben. Sie zahlen also nichts direkt an uns.

Wir.

Ja, sicher nicht.

Wenn Sie uns den Auftrag zur Mietsenkung erteilen, sollten Sie uns bitte noch Ihren Mietvertrag (gerne per E-Mail) sowie eine unterzeichnete Vollmacht- und Abtretungsbestätigung per Post schicken, denn einige Vermieter wollen unbedingt die Vollmacht sehen, bevor Sie reagieren.

Und dann: Zurücklehnen und entspannen.

Die Mietpreisbremse ist geltendes Recht und für alle Vermieter verpflichtend. Der Vermieter hat eigentlich nur folgende Möglichkeiten, sich zu wehren:

1) Er kann behaupten, dass der Vormieter bereits eine so hohe Miete bezahlt hat.

2) Er kann eine sogenannte umfassende Modernisierung behaupten.

3) Er kann behaupten, dass es sich um einen Neubau handelt, der nach dem 1. Oktober 2014 erstmals vermietet wurde.

4) Er kann die Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete angreifen.

Wenn der Vermieter einen dieser Abwehrversuche startet, dann verlangen wir Nachweise. Vielen Vermietern gelingt es nicht, Ausnahmen zur Mietpreisbremse nachzuweisen. Denn: Wir lassen nicht locker, sondern haken nach, bis alle Tatsachen auf dem Tisch liegen.

Einige Vermieter verlangen die Vollmachturkunde im Original, bevor Sie auf unser Schreiben antworten. Das dürfen sie auch. Daher bitten wir Sie bei Auftragserteilung, uns die unterzeichnete Vollmacht- und Abtretungsbestätigung per Post zu schicken.

Nein, der Vermieter kann Ihnen nicht kündigen, nur weil Sie Ihre Rechte unter der Mietpreisbremse geltend machen oder uns dazu beauftragen. Er darf Sie auch sonst nicht irgendwie deswegen unter Druck setzen. Wichtig ist, dass Sie weiterhin ungekürzt und fristgemäß die Miete bezahlen (wenn auch unter Vorbehalt) und sich auch im Übrigen vertragskonform verhalten (z.B. kein unangemeldetes Haustier halten oder die Wohnung ohne Erlaubnis untervermieten).

Die allermeisten Vermieter reagieren neutral und vernünftig auf unser Schreiben. In vielen Fällen kümmern sich die Sachbearbeiter der Hausverwaltungen oder Immobilienfirmen um das Verfahren. Manche Vermieter schalten auch Anwälte ein. Das ist gut, denn es professionalisiert das Verfahren meistens.

Sie kennen Ihren Vermieter besser als wir und sollten sorgfältig überlegen. Wir möchten Ihnen hierzu aber folgendes mitgeben:

- Wir treten stets freundlich und professionell auf. Wir sind in jeder Phase des Verfahrens grds. offen für eine gütliche Einigung zwischen Ihnen und Ihrem Vermieter.

- Nicht Sie sind es, der sich gesetzeswidrig verhält, sondern der Vermieter, der gegen die Mietpreisbremse verstößt.

- Viele unserer Kunden haben Sparpotenziale von mehreren tausend Euro im Jahr ermittelt. Da lohnt es sich vielleicht, doch auch mal dafür zu streiten, auch wenn man sonst eher friedliebend ist.

Die richtige Entscheidung müssen Sie treffen.

Einige unserer Kunden informieren den Vermieter vorab, dass sie uns beauftragt haben, und werben bei diesem persönlich um Verständnis.

Ja, natürlich. Rechtlich gesehen könnten Sie die Mietpreisbremse selbst dann ziehen, wenn Sie bereits bei Vertragsabschluss wussten, dass die Miete überteuert ist. Denn wenn Sie vor Vertragsschluss darauf hinweisen, riskieren Sie, die Wohnung nicht zu bekommen.

Ja, wir haben unsere Online-Mietpreisrechner nach bestem Wissen und Gewissen anhand des geltenden offiziellen Mietspiegels erstellt. Im Durchschnitt haben Mieter bei uns ein monatliches Sparpotenzial von über EUR 200 ermittelt. Wenn Sie deutlich über diesem Wert liegen, so kann dies daran liegen, dass Ihre Wohnung modernisiert wurde. Die Modernisierungskosten kann der Vermieter grds. auf die Miete aufschlagen, aber er muss dies nachweisen. In diesen Fällen ist es möglich, dass wir nicht den vollen errechneten Sparbetrag durchsetzen können.

Die Dauer des Verfahrens hängt ganz von der Reaktion des Vermieters ab. Manche Vermieter reagieren sofort, manche lassen sich Zeit. Wir versuchen, das Verfahren zügig abzuwickeln, wollen den Vermieter aber auch nicht unnötig unter Zeitdruck setzen. Daher setzen wir angemessene Antwortfristen. In aller Regel gelingt es uns, eine außergerichtliche Einigung innerhalb von zwei Monaten abzuschließen. Kommt es zum Gerichtsverfahren, dauert es natürlich länger.

Selbstverständlich. Wenn Sie an einer Einigung mit dem Vermieter interessiert sind – und das empfehlen wir – können Sie nach Auftragserteilung online einen Betrag hinterlegen, der für Sie als maximale Miete noch akzeptabel wäre. Wenn der Vermieter nicht fristgerecht auf die Forderungen eingegangen ist, stellen wir ihm in der Mahnung anheim, einen Einigungsvorschlag zu unterbreiten. Hierzu haben wir ein innovatives Online-Einigungstool entwickelt, das es dem Vermieter erleichtert, die Berechnung der Miete nachzuvollziehen und ein Angebot zur Mietsenkung vorzulegen.

Wenn Sie an einer Einigung mit dem Vermieter interessiert sind – und das empfehlen wir – können Sie nach Auftragserteilung online einen Betrag hinterlegen, der für Sie als maximale Miete noch akzeptabel wäre.

Wenn der Vermieter nicht fristgerecht auf die Forderungen eingegangen ist, erhält er mit der Mahnung Zugang zu unserem innovativen Online-Einigungstool. Dort kann der Vermieter Ihre Angaben zur Wohnung prüfen und ggf. korrigieren und eine darauf beruhende Einigung vorschlagen. Deckt sich der Vorschlag mit dem von Ihnen hinterlegten Betrag, so kommt eine Einigung zustande. Der Vermieter erhält sodann einen Einigungsvertrag mit der Bitte um Unterzeichnung.

Ja. Wenn eine außergerichtliche Einigung nicht zu erzielen ist und wir die gerichtliche Durchsetzung für aussichtsreich halten, erheben wir auch Klage vor Gericht. Die Kosten tragen natürlich wir.

Bitte nutzen Sie die die Auto-Vervollständigung beim Straßennamen, denn nur die korrekt geschriebene Straße kann gefunden werden. Wenn das nicht hilft, prüfen Sie bitte, ob sich ein weiteres Dialogfeld weiter unten geöffnet hat, das nach geraden oder ungeraden Hausnummern fragt. In Ausnahmefällen kann es sein, dass die Adresse nicht in den offiziellen Mietspiegeldaten Ihrer Stadt vorhanden ist. So z.B. bei einzelnen Adressen in der Hamburger Hafencity.

Den offiziellen Mietspiegeln liegen statistische Erhebungen zugrunde. Bei manchen Arten von Wohnungen kann es vorkommen, dass nur sehr wenige Datenpunkte vorhanden sind, so dass der Mietspiegel für diese Arten von Wohnungen keine Aussage treffen kann. Dann sind auch uns leider die Hände gebunden. Helfen kann hier ein Gutachter, der individuell die ortsübliche Vergleichsmiete für Ihre Wohnung ermittelt.

Tragen Sie sich in unsere Newsletter ein und wir informieren Sie, sobald es neue Infos zu Ihrer Stadt gibt.