Hamburg-Mitte illegal teuer: So drastisch verstoßen Vermieter*innen gegen die Mietpreisbremse

Vermieter*innen haben im Schnitt seit 2017 jährlich knapp 1.500 Euro zu viel Miete in Hamburg-Mitte verlangt! Das geht aus einer Überprüfung des Mieterportals wenigermiete.de hervor, die das durchschnittliche Sparpotenzial der Mieter*innen ermittelt hat. Lesen Sie jetzt, wie viel Mieter*innen aus Mitte seit 2017 zu viel bezahlt haben und wie Sie Ihre Miete gesetzeskonform senken können.

Zu hohe Miete?

So überteuert sind die Mieten in Hamburg-Mitte

Hamburg-Mitte wird sowohl von Einheimischen wie auch Tourst*innen geschätzt. Und ist auch kein Wunder: So kann man hier das weltberühmte UNESCO-Weltkulturerbe – die Speicherstadt Hamburg – besuchen, das Wahrzeichen der Stadt die Hauptkirche „Michel“ St. Michael besichtigen und abends einen Abstecher zu Deutschlands wohl berühmt-berüchtigster Ausgehmeile unternehmen: der Reeperbahn in St. Pauli. Nicht zuletzt diese Highlights wie auch die zentrale Lage machen Hamburg-Mitte besonders beliebt. Was sich leider auch in den aufgerufenen Wuchermieten bemerkbar macht. Dabei dürften die Mieten laut Gesetz gar nicht so überteuert sein, wie sie derzeit auf dem Markt angeboten werden. Basierend auf den eingegebenen Daten des Mietpreisbremsen-Rechners hat das Mieterportal wenigermiete.de in einer umfangreichen Überprüfung ermittelt, dass Mieter*innen aus Hamburg-Mitte seit 2017 im Schnitt jährlich 1.463,64 Euro zu viel bezahlt haben. Das Ergebnis ist so erschreckend wie leider auch wenig überraschend: Denn obwohl die Mietpreisbremse seit Juli 2018 in Hamburg gilt und am 1. April 2020 sogar verschärft wurde, wird sie noch immer von vielen Vermieter*innen missachtet.In Hamburg-Mitte haben sich Vermieter*innen besonders in den letzten Jahren leider oftmals nicht an das Gesetz gehalten.

Das ist die Mietpreisbremse

Die Mietpreisbremse ist ein Gesetz „zur Dämpfung des Mietanstiegs auf angespannten Wohnungsmärkten“ (§ 556d BGB). Es gilt in vielen Großstädten wie zum Beispiel in Hamburg und ermöglicht Mieter*innen, ihre Miete zu senken, wenn diese mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Damit ist sie momentan die mächtigste Waffe gegen überhöhte Mieten, weshalb jede*r Mieter*in sie kennen sollte.

Durschnittliche Überschreitung der erlaubten Höchstmiete in Euro pro Jahr



So ziehen Sie die Mietpreisbremse

1. Geben Sie Ihre Wohnungsdaten ein

Mit Hilfe Ihrer Eingaben prüft der wenigermiete.de Online-Rechner, ob Ihre Miete zu hoch ist und wenn ja, um wieviel genau. Beantworten Sie dafür bitte einige Fragen zu Ihrer Wohnung und zum Mietverhältnis (Dauer ca. Fünf Minuten), um Ihr Sparpotenzial zu ermitteln.

2. wenigermiete.de beauftragen

Beauftragen Sie nun wenigermiete.de mit der Durchsetzung der Mietpreisbremse. wenigermiete.de setzt die gesamte Erfahrung von vielen tausend Fällen für Sie ein, um für eine faire Miete zu sorgen. In der Regel findet sich eine Einigung mit dem*der Vermieter*in. Wenn nicht, zieht wenigermiete.de vor Gericht und übernimmt alle Prozesskosten für Sie

3. Weniger Miete zahlen

Häufig kommt der*die Vermieter*in im Laufe des Verfahrens mit einem Einigungsvorschlag auf wenigermiete.de zu. Sie entscheiden, ob Sie darauf eingehen wollen. wenigermiete.de setzt Ihre Rechte in Ihrem Sinne durch.